Kinder mit ADHS brauchen Verlässlichkeit. Wenn zuhause andere Regeln gelten als in der Schule, verwirrt das nicht nur – es kostet auch Energie.
Der häufige Kreislauf
Lehrperson meldet Auffälligkeit. Eltern reagieren defensiv – sie fühlen sich (verständlicherweise) angegriffen. Es entsteht Distanz. Und das Kind steht zwischen zwei Welten, die nicht miteinander sprechen.
Nicht Eltern gegen Schule, nicht Schule gegen Eltern – sondern alle gemeinsam für das Kind. Das ist keine Floskel, sondern die wirksamste Intervention überhaupt.
Was wir stattdessen brauchen
Eine gemeinsame Sprache. Ein gemeinsames Verständnis davon, wie dieses Kind funktioniert. Und ein einfaches Ziel: dieselbe Richtung.
Ein pragmatischer Startpunkt
Ein 45-Minuten-Termin mit Eltern und Lehrperson – strukturiert moderiert. Drei Fragen reichen:
- Was gelingt dem Kind bereits gut – zuhause und in der Schule?
- Wo hakt es – und was steckt vermutlich dahinter?
- Worauf einigen wir uns für die nächsten vier Wochen?
Beginnen Sie das Gespräch immer mit dem, was gelingt. Das verändert die Atmosphäre – und die Lehrperson erlebt Sie als Partner, nicht als Gegenpartei.
Oft verändert sich damit mehr als in fünf einzelnen Elterngesprächen.
In einem kostenlosen 20-minütigen Vorgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Situation.
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